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Benötige ich ein Fundament für eine Fertiggarage?

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1. Auf Sand gebaut bedeutet doppelt gebaut

Mit einer Betonfertigteilgarage gelangen Sie so schnell wie auf keine andere Art zur Unterstellmöglichkeit für Ihr Auto, für Gartenutensilien und viele andere Dinge. Trotzdem – gehen Sie nicht leichtfertig vor. Versuchen Sie nicht, weitere Einsparpotenziale auszuschöpfen, die Ihr fertiges Bauwerk schädlich beeinflussen können. Dazu gehört in allererster Linie, dass Ihre Betonfertigteilgarage auf sicheren Füßen steht.

Weniger von den Garagenherstellern, aber häufig von sogenannten „Bauratgebern“ erfahren Sie im Internet, dass für eine Betonfertigteilgarage kein Fundament erforderlich ist. Vor allem, wenn der Bauuntergrund ohnehin sehr fest verdichtet ist, scheint er tragfähig genug zu sein. Ihnen wird empfohlen, eine Kiesschicht aufzutragen und mittels Rüttelplatte zu verdichten – fertig.

Häufig wird sogar der Rat vergessen, dass diese Kiesschicht unbedingt genau in Waage ausnivelliert werden müsste. Die Konsequenz folgt, wenn der Tieflader mit Ihrer neuen Betongarage vor der Tür steht. Der Bauleiter oder Kranführer kann das Aufstellen auf einem solchen nicht tragfähigen oder nicht ausnivellierten Untergrund ablehnen.

Sie tragen die doppelten Kosten für einen zweiten Einsatz, nachdem Sie das Fundament entsprechend der Herstellervorgaben qualitativ einwandfrei errichtet haben. Dann haben Sie sogar Glück, denn das Aufstellen auf nicht tragfähigem Untergrund hätte früher oder später sein Ende im materiellen und finanziellen Fiasko gefunden.

Dazu möchten wir Ihnen nachfolgend einige Antworten geben.

2. Welche Anforderungen muss ein Fundament für Ihre Fertiggarage erfüllen?

Betonfertigteilgaragen sind schwere Bauwerke. Bereits eine kleine Einzelgarage kann ein Fertiggewicht von circa 11 Tonnen haben. Zwar verteilt sich dieses Gewicht auf die Gesamtlänge der Auflagefläche aller Außenwände. Dennoch ist dieses Gewicht nicht zu unterschätzen.

Bei einem gewalzten, tragfähigen Baugrund und mit per Rüttelplatte verdichteter Kiesauflage erreichen Sie zwar einen sicheren Stand. Jeder Baugrund bewegt und verändert sich jedoch mit den Jahren. Diese Selbstverständlichkeit erleben Sie bereits bei Ihren befestigten Gartenwegen, auf denen sich allmählich Bodenwellen und Absätze bilden. Genau dies geschieht mit Ihrer Kiesschicht. Sie verändert sich und kann an manchen Stellen einsacken. Durch das hohe Betongewicht Ihrer Fertiggarage wird dieser Effekt noch verstärkt, und allmählich steht Ihre Garage schief. Im schlimmsten Fall sacken Teilbereiche soweit ein, dass die Betonwände reißen und ein Einsturz kann nicht ausgeschlossen werden.

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Eine Bodenplatte muss genau in Waage und rechtwinklig ausnivelliert werden, damit Ihre Betonfertigteilgarage an jeder Stelle ihrer Auflagefläche fest auf dem Untergrund steht. Lässt sich dies umsetzen, wenn sie auf einer befestigten Kiesschicht steht? Sicherlich ist dies beim Herstellen möglich. Aber bereits beim Aufsetzen der Garage per Kran können Einzelbereiche nachgeben, ohne dass Sie dies bemerken.

Ein dritter Punkt ist die frostfreie Gründung. Spätestens bei Frosttemperaturen von minus 10 Grad Celsius gerät der Baugrund in Bewegung. Der Frost hebt den Boden an und lässt ihn beim nächsten Tauwetter wieder absacken. Die Kiesschicht Ihrer Garage kehrt zu keinem Zeitpunkt wieder genau in den Ausgangszustand zurück. Sie wird damit unbrauchbar. Errichten Sie deshalb grundsätzlich ein Betonfundament oder eine komplette Betonplatte mit Frostschürze und frostfreier Gründung von circa 70 cm Tiefe. Erst dann werden Sie den in unseren Breiten vorherrschenden Klimabedingungen gerecht.

3. Was ist eigentlich eine Frostschürze?

In milden Klimazonen kann ein Betonfundament durchaus aus einer Bodenplatte bestehen, deren Stärke vorher berechnet und an das Gewicht des Bauwerks angepasst wurde. Gibt es diese Klimazonen in Deutschland und seinen direkten Nachbarländern, in denen der Boden niemals gefriert? Wohl kaum, und deshalb stellen Betonbodenplatten ohne Frostschürze eine Gefahr dar.

Wenn Sie lediglich eine Betonplatte errichten, greift der Frost deren äußere Randbereiche an. Der Boden hebt sich, und dieser Effekt kann den Beton brüchig werden lassen. Aber genau auf diesen Randbereichen stehen die Außenwände Ihrer Garage. Die Betonplatte verliert ihre Tragfähigkeit.

Deshalb benötigen Sie eine Frostschürze, die im Sprachgebrauch auch als Streifenfundament bekannt ist. Diese wird ebenfalls aus Stahlbeton gegossen, ist jedoch circa 70 cm tief und mindestens so dick wie die Außenwände Ihrer Betonfertigteilgarage.

Ein Tipp aus der Praxis

Das Errichten der Frostschürze birgt immer die Gefahr, es besonders gründlich machen zu wollen. Viele Bauherren lassen sich verlocken, die Frostschürze einige Zentimeter breiter zu betonieren, als die Außenmaße ihrer Fertiggarage betragen. Erreichen Sie dabei einen sichereren Stand? Wohl kaum, denn eine aus Stahlbeton gegossene Frostschürze wird niemals kippen. Sie schaffen sich jedoch eine hässliche Betonkante, die über die Außenmaße Ihrer Garage hinausragt. Sie lässt sich weder bepflanzen noch auf andere Art sehenswert gestalten. Betonieren Sie deshalb die Frostschürze immer so breit, dass Ihre Betonfertigteilgarage genau aufsteht.

4. Frostsicher gegründetes Streifenfundament oder Bodenplatte mit Frostschürze?

Für diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Die Entscheidung richtet sich vielmehr vor allem danach, wie Sie den späteren Fußbodenaufbau vornehmen wollen.

Mit einer im Ganzen gegossenen Betonplatte einschließlich Frostschürze erreichen Sie bereits die nahezu endgültige Fußbodenhöhe. Sie können lediglich noch einen Estrich, Fliesen oder ein ähnliches mineralisches Material aufbringen.
Selbstverständlich ist es aber auch möglich, die Streifenfundamente höher zu betonieren als die dazwischen liegende Bodenplatte. Dazu sind jedoch enorme Einschalarbeiten erforderlich, die den Aufwand kaum rechtfertigen. Im Gegenteil – bei diesen Arbeiten können sich Messtoleranzen ergeben, und plötzlich steht Ihr Betonfundament nicht mehr in Waage oder es ist in sich verdreht.

Wenn Sie einen Fußbodenaufbau in Form eines gepflasterten Bodens oder gar eines Holzfußbodens favorisieren, ist dies bei einer Betonbodenplatte unmöglich. Bei einem solchen Vorhaben errichten Sie deshalb ein frostfrei gegründetes Streifenfundament exakt in der Größe Ihrer Betonfertigteilgarage. Dieses Fundament muss umlaufend geschlossen sein.

Das heißt, es darf in der Einfahrtzone nicht unterbrochen werden. Achten Sie dabei unbedingt auf genaue Rechtwinkligkeit und waagerechte Lage.Beides können Sie nur mit einem Nivelliergerät exakt kontrollieren. Den Innenraum zwischen den Fundamentstreifen behandeln Sie wie beispielsweise den Aufbau einer gepflasterten Terrasse, denn er ist durch die Frostschürze bereits frostsicher. Hier können Sie beispielsweise mit einer gewalzten Kiesschicht vorgehen. Bei allen weiteren Aufbauten ist es lediglich wichtig, dass Sie eine ausreichende Tragfähigkeit für Ihr Fahrzeug und eingelagerte Utensilien erreichen.

5. Fazit

Das Aufstellen einer Betonfertigteilgarage auf einer gewalzten und verdichteten Kiesschicht ist nicht möglich. Damit gefährden Sie die Standsicherheit Ihrer Garage sowie die Rissfestigkeit der Außenwände. Im schlimmsten Fall endet diese augenscheinliche Einsparung im Totalschaden.

Errichten Sie, unabhängig vom Eigengewicht Ihrer ausgewählten Betonfertigteilgarage, immer ein Betonfundament mit frostsicherem Stand. Ob dies ein frostfrei gegründetes Streifenfundament oder eine Betonplatte mit Frostschürze ist, obliegt Ihrer Entscheidung hinsichtlich des anschließend gewünschten Fußbodenaufbaus.

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